Hallo ihr Lieben,
nun bin ich schon seit drei Wochen in
Portugal, so dass es für mich an der Zeit ist ein erstes
Lebenszeichen von mir zu geben.
Nachdem ich gut eine Woche lang meinen
ganzen Kram zusammengepackt hatte, war am 20. August der Tag der
Wahrheit gekommen: Würde EasyJet mich durch die Gepäckkontrolle
lassen oder wäre es mir nicht vergönnt, meinen ganzen Hausstand in
Form eines großen Ziehkoffers und eines Backpakerrucksacks mit nach
Portugal zu nehmen?
Glücklicherweise wurde alles ohne
Beschwerde entgegengenommen, sodass Tobias und mich nur noch ein
vierstündiger Flug von unserem Etappenziel Faro trennte.
In der hübschen Hafenstadt
verbrachten wir eine Nacht im Hostel, welche für mich nicht
schlimmer hätte sein können. Wir schliefen in einem Zehnbettzimmer, was schon an sich recht gewöhnungsbedürftig war. Hinzu kam
jedoch, dass ich auf dem Doppelstockbett schlicht und einfach
seekrank wurde, sobald Tobi, der eine Etage tiefer lag sich, sich minimal bewegte. Der Höhepunkt war jedoch ein Engländer mittleren Alters,
der bei jedem Mucks, der entstand, das ganze Zimmer zusammenschrie
und dabei „Die Deutschen“ aufs übelste beschimpfte. Ich kann
mich nicht entsinnen auch nur einen einzigen Satz von ihm gehört zu
haben, in dem nicht das Wort „f*ck“ vorkam.
Nun gut. Am
nächsten Tag ging es mit dem Bus an der Küste weiter nach Portimão
und schließlich etwas weiter ins Landesinnere nach Toejeiro. Dabei
handelt es sich um ein Fleckchen Erde, irgendwo im nirgendwo. Hier
leben zusammen mit den Besitzern ca. 30 junge Menschen, sogenannte „WOOFers“, die für Kost und Logie auf
dem Grundstück arbeiten. Obwohl sie angesichts der Hitze die meiste
Zeit in ihren Entspannungsecken saßen und den Tag beim vorüberziehen
zusahen.
Am Freitag Abend war dann das besondere Event: die „Pizza-Night“. Wir haben selber Pizza im Steinofen gebacken und es kamen ungefähr 150 Menschen von nah und fern, obwohl nah wohl eher nicht zutrifft, da das nächste Haus erst in einem guten Kilometer Entfernung stand.
Nach diesem spektakulären und anstrengenden Abend, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und haben zwei Tage im schönen Portimão, bei einem sehr netten deutschen Couchsurfer gebracht.
Am 26. August war es dann soweit: nach einer halbtägigen Busfahrt, haben wir uns mit Sack und Pack einen nicht zu enden scheinenden Berg in Lissabon hochgekämpft. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt: Die Wohnung, welche ich nun für einen Monat mein Eigenheim nennen darf, ist sehr hübsch!
Am Freitag Abend war dann das besondere Event: die „Pizza-Night“. Wir haben selber Pizza im Steinofen gebacken und es kamen ungefähr 150 Menschen von nah und fern, obwohl nah wohl eher nicht zutrifft, da das nächste Haus erst in einem guten Kilometer Entfernung stand.
Nach diesem spektakulären und anstrengenden Abend, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und haben zwei Tage im schönen Portimão, bei einem sehr netten deutschen Couchsurfer gebracht.
Am 26. August war es dann soweit: nach einer halbtägigen Busfahrt, haben wir uns mit Sack und Pack einen nicht zu enden scheinenden Berg in Lissabon hochgekämpft. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt: Die Wohnung, welche ich nun für einen Monat mein Eigenheim nennen darf, ist sehr hübsch!
In den letzten Tagen habe ich die Stadt
der sieben Hügel zu Fuß erkundet und ich muss sagen, dass sich
Lissabon diesen Titel wirklich verdient hat. Wer ohne trainierte
Oberschenkel aus Lissabon wieder nach Hause kommt, der macht
irgendetwas falsch!
| Unser Zelt in Tojeiro |
| eifrige Vorbereitungen für die "Pizza-night" |
| Blick aus dem Küchenfenster in Portimão |
| lang ersehnte Wiedervereinigung in Lissabon |
| Blick aus meinem Zimmer in Lissabon |
| meine Hochschule |
| Museumsbesuch mit der netten Laura aus Frankreich |
| Museumsbesuch mit der netten Laura aus Frankreich |
| die Abenstimmung genießen |
| Huch, wer ist denn da auf dem Balkon über uns? Smaltalk mit den Nachbarn. |
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